Serverregeln

  • Die Regeln auf unseren Servern

    Willkommen auf Jharkendar-Online, Wanderer!



    Um auf unseren Servern einen reibungslosen Spielablauf zu gewährleisten fordern wir dazu auf folgende Regeln einzuhalten. Das Team von Jharkendar-Online behält sich das Recht vor User, die gegen das Reglement verstoßen, je nach Schwere des Vergehens zu sanktionieren (bspw. durch temporäre oder gar permanente Ausschlüsse aus dem Projekt). Wir behalten uns ferner das Recht vor die Regeln stets zu bearbeiten, zu erweitern bzw. zu ergänzen. Fühlt euch deshalb dazu angehalten immer wieder einen Blick auf das Regelwerk zu werfen. Im Streitfall ist ausschließlich das Team für die Auslegung der Regeln verantwortlich. Ihr Wort gilt Ergänzend als Regel. Es werden keine Präzendenzfälle geschaffen. Dass etwas nicht explizit verboten ist bedeutet nicht, dass es erlaubt ist. Fragt im Zweifelsfall bitte nach. Und außerdem: Das hier ist ein Spiel, also steht der Spielspaß im Vordergrund. Nichtsdestotrotz muss man auch mal verlieren können.




    Allgemeine Serverregeln



    • Wir setzen ein freundliches Miteinander voraus. Wir untersagen es andere zu provozieren, zu beleidigen oder in sonst einer Form zu herabwürdigen.
    • Wer nur am Spielgeschehen teilnimmt um den Spielspaß anderer zu rauben ("trolling") oder in sonst einer Form den Frieden auf den Servern stört hat mit einem permanenten Ausschluss vom Spielgeschehen zu rechnen.

    • Wer sich durch einen absichtlichen Disconnect aus dem Spiel entfernt und so den Spielspaß anderer torpediert ("Rage-Quit") hat mit Sanktionen zu rechnen. Bei einem unbeabsichtigten "DC" während einer Rollenspielhandlung hat sich der Spieler ehestmöglich wieder einzufinden oder den beteiligten Spielern schnellstmöglich bekanntzugeben, dass eine Wiedereinfindung nicht möglich ist. (Bspw. mit dem Handy über das Forum)
    • Selbstverständlich ist das Posten von illegalen Inhalten auf unseren Servern untersagt.
    • Das Ausnutzen von Bugs und/oder die Verwendung von Modifikationen (einschließlich aller Grafikmods) bzw. Tools die andere Spieler benachteiligen ist untersagt. Bugs sind in jedem Fall zu melden.
      Ausnahme: Die Verwendung des D3D11 Renderers ist gestattet.
    • Accountpushing, also das Erlernen von Talenten, Fähigkeiten oder Wissen ohne den entsprechenden Aufwand und dem daraus resultierenden Nachteil für andere Spieler ist untersagt.
    • Accountsharing ist ebenso nicht gestattet. Das bedeutet, dass ein Charakter nur von ein und demselben Spieler ausgespielt werden darf. (Ausnahme sind die sog. "NSC" der Spielleitung)
    • Fremdserverwerbung ist untersagt. Solltet ihr für euer Projekt werben wollen so sprecht dies vorher mit der Administration ab.
    • Das Umgehen eines Banns durch einen weiteren Account ist untersagt und zieht eine permanente Sperre aller Accounts nach sich.
    • Regelbrüche anderer Spieler sind dem Staff (bspw. via Beschwerdeforum) zu melden. Ein Regelbruch anderer rechtfertigt keinen eigenen Regelbruch.


    Regelwerk DeathMatch



    • Suizid um einem Spielerkill zu entgehen ist verboten.
    • Basecamping ist verboten.
    • Solltet ihr der Quest ''Grogschmuggel'' oder ''Sumpfkrau schmuggel' nachgehen, so seht davon ab ums Lager herum die Leute abzufarmen, da dies als Basecamping ausgelegt werden kann. Sollte man euch beim ausführen der Quest attackieren, ist es natürlich euer Recht euch zu verteidigen.
    • Laufschläge zur Flucht oder zur Jagd eines Spieler sind erlaubt. (Es gibt dadurch keinen Geschwindigkeitsbonus mehr)



    • Seitwärtslaufen zur Flucht oder zur schnelleren Fortbewegung ist verboten. Seitwärtslaufen in einem Kampf ist natürlich erlaubt.
    • Das Klettern über Berge ist generell untersagt, um das feindliche Lager zu betreten.
    • Das Piratenlager ist nur durch die Palisade zu betreten.
    • Das Ausnutzen von Bugs im Allgemeinen führt zum sofortigen Spielausschluss. (Goldbug bei Artefakt Rückgabe, die Vermehrung von Heiltränken & Co)
    • Als Fernkämpfer ist es nicht gestattet auf Säulen zu klettern.
    • Das Töten von Gildenlosen ist zu unterlassen, ebenso wie das absichtliche attackieren.
    • Gildenlose haben sich aus PvP Kämpfen rauszuhalten, da es aufgrund des Welpenschutzes ungerecht wäre Gildenangehörige anzugreifen.




    Regelwerk Rollenspiel



    • Das ist ein Rollenspielserver. Bitte richtet euer Handeln dementsprechend aus. (Kein ständiges rumspringen, herumklettern oder sonstiges. Siehe Punkt "Trolling").
    • Bitte wählt einen Rollenspielgerechten Charakternamen. Untersagt sind Namen von wichtigen Gothic-Charakteren (Xardas, Milten, Lee ...) oder Namen berühmter (Film-)Charaktere (Legolas, Gimli ...). (Beispiele für einen rollenspielgerechten Namen: Eliah, Rod, Thymian, Rodgar Plescott; Beispiele für nicht rollenspielgerechte Namen: NoObHunt3r-9k, Bruce Lee, Aragorn, Gomez;)
    • Powerplay und Metagaming ist strengstens untersagt. Kleinere Absprachen im RP-Fördernden Sinne sind gestattet. (Beachtet, dass für andere Spieler in KEINEM FALL ein Nachteil entstehen darf).
    • Sex-RP, oder alles, was über das übliche "Händchen halten und Küssen" hinaus geht, ist untersagt. Emotet im Zweifelsfall "*Charakter A und Charakter B verbringen die Nacht zusammen".
    • Jeder Charakter startet auf unseren Servern ohne besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse. Ausspielen von Wissen das der Charakter sich nicht nachweislich angeeignet hat fällt unter Metagaming und ist somit untersagt.
    • Teammitglieder welche die spezifische "Supporterkleidung" tragen bewegen sich OOC ("Out of Character") und dürfen nicht ins Spielgeschehen miteinbezogen werden. Niemand sonst darf/kann sich OOC bewegen.
    • Der Handel zwischen eigenen Charakteren ist untersagt.
    • Rüstungen und Kleidung dürfen nicht abgenommen werden. Gildenrüstungen dürfen weder abgenommen noch gehandelt werden. (Ausnahme im Zug einer Gefangennahme. Sobald der Charakter freigelassen wird ist die Rüstung unverzüglich auszuhändigen).
    • Das Mindestalter der Charaktere beträgt 21 Jahre.
    • Beachtet bitte nachfolgende Regelungen zu AFK-gehen, weiblichen Charakteren, Folter-RP sowie Überfällen und Tötungen.


        AFK ("away from keyboard")




    Natürlich ist es gestattet sich für eine kurze Zeitspanne vom Spielgeschehen zu entfernen. Folgendes ist zu beachten:


    • User sind dazu angehalten sich maximal für 15 Minuten zu entfernen. In diesem Zeitraum hat man sich mittels Befehl /afk als AFK zu flaggen. Wer länger AFK ist hat sich auszuloggen. (Ausnahme sind Spieler, die sich an einer Mobsi befinden. Sie dürfen für die Dauer der Tätigkeit AFK sein)
    • Es ist nur gestattet AFK zu gehen, wenn man an keiner Rollenspielhandlung teilnimmt.
    • Während der Zeit des AFK-seins hat man eine entsprechende Ruheposition einzunehmen. Bspw. auf eine Bank setzen, sich in ein Bett oder an ein Lagerfeuer legen. Einfach herumstehen zählt nicht dazu und stört die Atmosphäre.
    • Spieler die als AFK geflagged sind dürfen nicht ausgeraubt oder umgebratzt werden. Wer vergisst sich entsprechend zu markieren ist selbst Schuld.


        Weibliche Charaktere

    • Weibliche Charaktere müssen vor Erstellung beim Team beantragt werden. Wenn ihr einen weiblichen Charakter ausspielen wollt, meldet euch bitte bei einem Supporter mit einer kurzen Begründung warum es ein weiblicher Charakter sein soll samt kurzer Ausführung wie der Charakter ausgespielt werden soll. Sobald der Charakter bestätigt wurde, könnt ihr euch einen männlichen Charakter erstellen der dann manuell von der Administration zu einem weiblichen Charakter geändert wird.



        Regelung zu Folter-RP



    • Die allgemeinen Gesetze des Jugendschutzes sind einzuhalten. Besonders blutrünstiges Rollenspiel ist untersagt.
    • Dem Ausspielen von Folter-RP müssen alle Beteiligten Spieler ausdrücklich zustimmen. Sollte ein Spieler damit nicht einverstanden sein, so haben sich die Spieler über den Ausgang zu beraten und die eigentliche Folter zu überspringen.
    • Sollten einem gefolterten Spieler schwerwiegende Verletzungen zugeführt werden sollen, die den Spieler zu permanenten Ausspielen der Verletzung zwingen bzw. sollten einem Charakter dauerhafte Nachteile im Rollenspiel entstehen, so ist von diesem Spieler ein Einverständnis einzuholen. Der oder die folternden Spieler haben von dieser Einverständnis einen Beweisscreenshot oder ein -video zu erstellen und müssen dieses dauerhaft aufbewahren, um es im Falle einer Beschwerde vorlegen zu können. Ferner haben der oder die folternden Spieler mit den daraus resultierenden Konsequenzen zu rechnen. Kleinere Verletzungen wie das Abhacken eines Fingers, wenn bspw. die restlichen 9 vorhanden sind oder Narben am Oberkörper bedürfen keiner Zustimmung des Gefolterten.
    • Narben oder Verstümmelungen im Gesichtsbereich sind als schwere Folter anzusehen und bedürfen einer Einverständnis. Verstümmelungen im Intimbereich sind zu jeder Zeit untersagt.
    • Ein Spieler, dessen Charakter gefoltert wurde, ist zum authentischen Ausspielen von diesen Verletzungen bzw. Einschränkungen verpflichtet. (Ein Charakter, dem das Bein gebrochen wurde kann nicht zwei Stunden später wieder fröhlich durch die Lande hüpfen).
    • Im Zweifelsfall sind Supporter und/oder Projektleiter hinzuzuziehen.


    Beachtet bitte folgenden Hinweis zur Ergänzung zu Tötungsgründen:

    • Entsteht einem Spieler durch die Handlung eines Charakters auf Dauer des Charakterlebens eine körperliche Behinderung und somit nachweislich eine permanente Benachteiligung im Rollenspiel, so entsteht gegen den oder die folternden Charaktere ein Tötungsgrund. Eine ungefähre Verhältnismäßigkeit ist zu beachten.

    Ausnahme:

    • Sollte ein zuvor gefolterter Charakter (A) sich an dem folternden Charakter (B) rächen, in dem er ihm die selbe oder eine gleichwichtige Verletzung zuführt, so entsteht B gegenüber A kein Tötungsgrund. Ferner erlischt der Tötungsgrund von A gegenüber B. "Auge um Auge, Zahn um Zahn" eben.



    Regelung zur Gefangennahme


    • Geiselhaft und Gefangennahme ohne begründeten Verdacht ist maximal 48h erlaubt.
    • Wurde der Gefangene dabei ertappt wie er dem Lager oder einem Gildenmitglied Schaden zufügt oder gibt es einen konkreten und begründeten Verdacht, kann die Gefangennahme auf bis zu eine Woche ausgedehnt werden. Es ist dabei zu gewährleisten, dass der Spieler weiterhin RP im Rahmen von SträflingsRP betreiben kann. Im Gegenzug ist der Spieler verpflichtet, den gefangenen Char nach seinen Möglichkeiten auszuspielen. Das bewusste Aussitzen der 7 Tage durch inaktivität wird, nach Absprache mit den Supporter, durch eine Verlängerung der Strafe kompensiert.
    • Sollte der gefangengenommene Spieler sich keiner schwerwiegenden Verbrechen gegenüber dem Lager schuldig gemacht haben, so sind dem Charakter strafmildernde Tätigkeiten anzubieten. Beispielsweise soll sich ein Bandit der 'nur' einen Piraten überfallen hat durch eine angemessene Ausgleichszahlung an die Piraten oder durch bspw. Strafschürfen für die Piraten freikaufen können.
    • Charaktere, deren Freilassung bspw. die Sicherheit eines Lagers gefährden würde muss so eine strafmildernde Tätigkeit nicht angeboten werden. Dennoch muss ausreichendes RP mit dem Charakter betrieben werden.
    • Ist die Situation wie bei 2. so kann der Spieler bei den Supportern eine Verkürzung der Gefangennahme anfragen, es muss allerdings begründet werden warum der Char trotz seiner Verbrechen eine mildere Strafe erhalten soll. Ein möglicher Grund wäre eine zentrale Rolle des Chars in seiner Gilde oder seines Berufes, welche kurzfristig nicht ersetzt werden kann und es so zu einer starken Beeinträchtigung des RPs anderer Spieler kommen kann.
    • Der gefangengenommene Spieler muss mit einem Grundbedarf an Nahrung versorgt werden. Ein Aushungern lassen ist gestattet, gilt aber als schwere Folter und Bedarf der Zustimmung (Siehe Regelung zu schwerer Folter).
    • Im Zweifelsfall sind Supporter und/oder Projektleiter hinzuzuziehen.


    Regelung zu Charaktertötungen



    Wie alle aus der Vergangenheit in der GMP-Szene wissen, sind Tötungen ein besonders heikles Thema, da dadurch einem Spieler sein Charakter genommen wird, der unter Umständen monatelang großgezogen wurde. Beachtet bitte folgende Regelungen:


    • Das Töten anderer Spielercharaktere ist auf unseren Servern generell untersagt.
    • Von dieser Regel gibt es etliche Ausnahmen, die im Zweifel immer eng auszulegen sind. Dieser Katalog ist nicht abschließend und kann in Einzelfällen weitere Tötungsgründe gestatten. Jede Umgehung ist unzulässig. Ebenso das bewusste Herbeiführen einer der unten genannten Ausnahmesituationen.
    • Ein Tötungsgrund ist kein Freibrief für den Charakter, das Opfer zu töten, sondern dient dem Erhalt von Spielercharakteren. Er regelt das Verhalten der Spieler (und nicht der Charaktere) untereinander und soll verhindern, dass altgediente Charaktere in sinnlosen Blutfehden abgeschlachtet werden.
    • Entstand durch eine der genannten Ausnahmen oder aus sonstigen Gründen ein Tötungsgrund, ist der Spieler, dem der Tötungsgrund zufällt, berechtigt, denjenigen Charakter, gegen den sich der Tötungsgrund richtet, zu töten. Er erhält dabei keine bevorzugte Behandlung hinsichtlich der Durchführung einer Tötung, egal aus welchen Motiven.
    • Ein Tötungsgrund erstreckt sich, allein hierdurch begründet, nicht auf solche Charaktere, die seinem Opfer helfen oder es beschützen. Auch nicht auf Unbeteiligte, die ihn verraten könnten.
    • Ein Tötungsgrund liegt niemals deswegen vor, weil ein Charakter seinen Tod durch moralische Maßstäbe (wirklich oder vermeintlich) verdient hat. Moralisch verwerfliches handeln stellt keinen eigenen Tötungsgrund dar, sofern dieser nicht in diesem Regelwerk erfasst wurde.
    • Liegt ein Tötungsgrund vor, ist es nicht zwingend erforderlich, erst den Support anzuschreiben. Die Tötung eines anderen Charakters erfordert zwar ein hohes Maß an möglichst neutraler Besonnenheit und sollte auf den hier vorgestellten Katalog an Gründen beschränkt werden, doch sollte dadurch nicht der RP-Fortgang unmittelbar behindert werden. Ein flüssiger und realistischer Ablauf überwiegt hier die sorgfältige Prüfung. Bei deutlichen Zweifeln ist eine Tötung vielmehr aufzuschieben und vorläufig eine Gefangennahme oder ein vergleichbares Mittel anzusetzen.
    • Im Falle einer Tötung hat der Täter oder ein anwesender Charakter von dem gesamten Vorgang aussagekräftige Screenshots als Beweis anzufertigen und dem Support zu senden, damit der Voragang im Falle einer Beschwerde geprüft werden kann. Diese Meldung hat im Forum unter Einhaltung der dort üblichen Form und in übersichtlicher Gestalt zu erfolgen. Erforderlich ist eine Benennung des Tötenden, des Getöteten, sowie aller weiteren anwesenden Charaktere, außerdem der Tötungsgrund, die Beweismittel und eine kurze Schilderung des Tathergangs.
    • Explizit ausgenommen vom Tötungsverbot sind Charaktere, die weit überwiegend dazu verwendet werden, andere Spieler und ihr RP zu torpedieren ("Trolling"). Sie dürfen auch ohne Tötungsgrund oder vorherige Rücksprache getötet werden. Dieser Fall entbindet aber nicht von der Beweissicherungspflicht in Form von Screenshots oder Videomaterial und der Meldung beim Support.
    • Tötungsgründe verjähren nicht und dürfen nicht mittelbar durch andere vollstreckt werden. Eine allseitige und vorher besprochene und dokumentierte (siehe Beweissicherungspflicht) Zustimmung aller Beteiligten stellt eine Ausnahme dar.
    • Folgende Ausnahmen rechtfertigen eine Tötung.
    1. Rache
      a) Schwerwiegende Verletzungen, die dem Charakter vom Opfer in der Vergangenheit zugefügt wurden, stellen einen Tötungsgrund für den Verletzten (und nur für ihn) gegen den Verletzer dar. Generell gelten nur solche Verletzungen als schwerwiegend, die das ausdrückliche Einverständnis des Verletzten erfordern. Bloßes Niederschlagen stellt keine schwerwiegende Verletzung dar.
      b) Die schwerwiegende Verletzung nahestehender Charaktere stellt nur dann einen Tötungsgrund dar, wenn es sich um ein starkes Näheverhätlnis im Sinne eines Lebensgefährten oder vergleichbaren Bundes handelt. Insbesondere sind dabei zumindest ebenso hohe Ansprüche an die Verletzungshandlung zu stellen.
      c) Von einer Rachetötung in Folge einer Rachetötung ist generell zum Wohl aller abzusehen.
    2. Wirtschaftliche Gründe und Lagersicherheit
      a) Serverweite Umwälzungen durch den Charakter stellen einen Tötungsgrund für die unmittelbar betroffenen (und benachteiligten) Charaktere dar. Dies gilt insbesondere, wenn Informationen, Fertigkeiten oder Besitz einer Spielpartei gefährdet sind, die sich deutlich auf die gesamte Partei auswirken.
      b) Wenn eine Spielpartei ein Kopfgeld mit dem Zusatz "Tot oder Lebendig" auf einen Charakter aussetzt, gilt dies für keinen Charakter als Tötungsgrund gegen den Betroffenen, der Aussicht hat, die Belohnung zu erhalten. Vielmehr ist der Gejagte der Spielpartei auszuhändigen und diese verfolgt ihren anderweitig rechtmäßig erworbenen Tötungsgrund.
      c) Schwerwiegende Übergriffe gegen die ganze Spielerpartei stellen einen Tötungsgrund dar. Ebenso die vollständige Gefährdung zentraler Handelsgüter und Rohstoffquellen.
      d) Ein Tötungsgrund entsteht auch gegen jeden Spieler, dessen Handlungen ein Lager in seinem Bestand oder seiner Gesamtbedeutung massiv gefährdet.
      §) Tötungen aus Gier oder (tatsächlich oder vermeintlichen) wirtschaftlichen Gründen sind nicht zulässig. Insbesondere das Ausrauben eines Charakters begründet keine Tötung. Ebenso nicht das Beseitigen von Zeugen. Dies gilt ohne Rücksicht auf die Menge an Items, die das Opfer vermeintlich bei sich trägt.
    3. Kompetenzüberschreitungen
      a) Charaktere, die trotz Warnungen und Ermahnungen mehrfach ihre Kompetenzen innerhalb ihrer Gilde überschreiten, also insbesondere Unterfangen angehen, die in eine andere, meist höhere, Gildenzuständigkeit fallen oder denen sie nicht gewachsen sind, dürfen im Rahmen solchen Handelns getötet werden.
      b) Das langfristige Herabwürdigen eines Charakters gilt für diesen Charakter als Tötungsgrund gegen den Beleidigenden.
    4. Bedrohung von Leib und Leben
      a) Ein Tötungsgrund liegt auch dann vor, wenn das Leben eines Charakters unmittelbar durch einen anderen Charakter bedroht wird. Hierzu genügt bereits die ungefähre Kenntnis des Charakters, dass der andere ihn töten will. Es kommt nicht darauf an, dass der andere solche Informationen zu verantworten hat - bloße Gerüchte genügen, sofern sie konkret und hinreichend verbreitet sind (unter verschiedenen Fraktionen und Ständen durch verschiedenen Quellen). Ein tatsächlicher Tötungsgrund des anderen ist ebenfalls nicht erforderlich. Liegt ein Tötungsgrund zugunsten des anderen indes vor, zieht das unmittelbar einen Tötungsgrund des Gefährdeten nach sich.
      b) Im Falle einer Tötung aufgrund solcher Gerüchte wird unbedingte gegenseitige Rücksichtnahme vorausgesetzt. Jeder Spieler, der einen Charakter infolge solchen "Hörensagens" töten will, ist verpflichtet, sich angemessen umzuhören, anstatt die erstbeste Gelegenheit zu nutzen.
      c) Entsteht einem Charakter durch die Handlung eines Charakters auf Dauer des Charaktererlebnisses eine langfristig körperliche Behinderung und somit nachweislich eine permanente Benachteiligung im Rollenspiel, so entsteht gegen den oder die folternden Charaktere ein Tötungsgrund. Eine ungefähre Verhätlnismäßigkeit ist dennoch zu beachten. Das Einverständnis des Gefolterten ist zwingend Voraussetzung und läuft dem Tötungsgrund nicht zuwider. Schwere Folter gilt als Tötungsgrund.
    5. Eide und Kodices
      a) Eide und Kodices, deren Verletzung mit dem Tod bedroht wird, stellen einen Tötungsgrund gegen jeden Charakter dar, der sich ihnen unterworfen und sie dann (wissentlich und/oder in besonders schwerwiegender Weise) verletzt hat. Der Tötungsgrund gilt für alle Charaktere, die zur Vollstreckung eines solchen Eides oder Kodex berufen sind.
      b) Führt ein solcher Eid oder Kodex zwingend zu Konflikten, in denen die Eidbefolgung eine Tötung oder eine die Tötung begründende Handlung verlangt, so gilt dies immer noch als Tötungsgrund gegen alle Angehörigen des Eides. (Anders gesagt: Wer sich einer Vereinigung anschließt, deren Anführer/Gesetzgeber durch ihr Verhalten Tötungsgründe auf sich laden, ist diesen Tötungsgründen ebenfalls ausgesetzt, unabhängig davon, ob er "nur Befehle befolgt" hat. Die bloße Mitgliedschaft in einer solchen extremen Vereinigung jedoch genügt nicht als Tötungsgrund, sehr wohl jedoch das aktive Verfolgen derer Gesetze, sowie jeder Tötungsgrund, den sich andere Angehörige der Gruppe in Übereinstimmung mit den Gruppengesetzen zuziehen.)









    Letzte Änderung: 11.12.2017

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