[Diskussion/Vorschlag] Umstrukturierung der einfachen Alltags-Arbeit

  • Ahoi liebe Community,


    eigentlich wollte ich eben jene Debatte erst beim Piratenrat ansprechen, denke aber, dass diese "Idee" vielmehr auch OOC geführt werden sollte, als sich auf schlichtes "RP-ist-RP" zu verlassen. Im RP könnte man niemals mit der entsprechenden Weitsicht und der Detailtiefe an diese Debatte herangehen.


    Wir haben viele verschiedene Anlaufstellen kreiert, an denen Neulinge Arbeit finden. Das scheint mir auch im Grunde ein guter Ansatz zu sein, doch denke ich, sollten wir auch die Nachteile berücksichtigen. Durch die vielen verschiedenen Anlaufstellen haben wir nicht nur eine enorme Vielfalt an Arbeit, sondern auch zwei größere Probleme.


    Problem 1: RP-Dichte

    Als Neuling will man viele wichtige Kontakte knüpfen, ebenso als Anwärter. Man möchte sich beweisen, man will sich aus der Menge hervortun, um die Gildenmitglieder zu beeindrucken.

    Bei uns gibt es nun so viele unterschiedliche Anlaufpunkte, dass es mühselig ist jeden Punkt abzuklappern und rotiert entsprechend durch das Lager. Vor allem ist es zermürbend, wenn man sich wie ein Kreisel dreht, aber nicht die Personen antrifft, die man eigentlich so dringend braucht. Wir haben schließlich die Kneipe, das Feld, die Mine und verschiedene Handwerker und noch die Fischerei.


    Problem 2: Abhängigkeit der Betriebe

    Dadurch, dass quasi jedes Gildenmitglied sein eigenes Unternehmen hat und für dieses alleine verantwortlich ist, steht und fällt alles mit genau diesem Mitglied. Nehmen wir als Beispiel mal meine Felder. Bin ich hier nicht da, kann hier nicht gearbeitet werden. Selbst wenn Vorarbeiter hier sind, wollen diese lieber an ihrer Karriere arbeiten, anstatt ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen, was ich nicht ankreiden möchte ... im Endeffekt will ja (fast) jeder seinen Charakter weiterentwickeln, in eine Gilde kommen, sich einen Namen machen. Dennoch: Falle ich weg, liegen die Felder brach. Fällt der Minenleiter weg, stehen theoretisch auch dort die Hacken still. Die einzelnen "Betriebe" sind also enorm von der Aktivität der Leiter abhängig.




    Vorschlag:

    Wir fokussieren uns auf einen Betrieb. Alle Freibeuter kümmern sich beispielsweise um die Mine. Es gäbe somit immer eine Schicht, sobald ein Freibeuter on ist. Jeder Freibeuter der on ist, nimmt an dieser Schicht teil - Wanderer zieht es dann zur Mine, weil sie sich eben diesen beweisen könnten und wissen, dass die Freibeuter dort sind.


    Analog kann man es natürlich auch mit den Banditen oder Gardisten im Banditenlager halten.


    So sähe dann der Alltag aus. Morgens bis zum frühen Abend Arbeit in der Mine oder eben am Feld. Einzelne übernehmen dann auch andere Arbeiten außerhalb dieser Betriebe. Die RP-Dichte nimmt zu und wir schaffen einen Hotspot. Zudem schmälern wir den Grad der Abhängigkeit zu den Leitern des Betriebes, da wir die Anzahl der "Verantwortlichen" deutlich erhöhen.


    Jedem Gildenmitglied einen eigenen Verantwortungsbereich zu geben, somit die Möglichkeit viele eigene Aufgaben in diesem Bereich zu vergeben und eine Vielfalt an kreativen Aufgaben zu schaffen klingt zwar schön, allerdings scheint dieses Konzept nicht aufzugehen in der aktuellen Konstellation.

  • Die grobe Idee stammt von den Banditen:


    Überlegt euch, einen Treffpunkt festzulegen, an dem zu einer bestimmten ingame - Zeit jeder Pirat, der Arbeit zu vergeben hat, sich versammelt. Und wenn Arbeiter erscheinen, werden sie dann sinnvoll aufgeteilt, oder man macht gemeinsam eine bestimmte Arbeit, die von ingame - Tag zu ingame - Tag eine andere sein kann.

  • Ich gebe dir Recht, dass es mehr oder minder einen Hotspot geben muss, bei dem sich das RP abspielt.



    Zitat

    Dennoch: Falle ich weg, liegen die Felder brach. Fällt der Minenleiter weg, stehen theoretisch auch dort die Hacken still.

    Dem kann ich nicht zustimmen. Die meisten gehen grade deswegen in die Mine, weil bei uns troztdem gearbeitet werden kann. Hacken geht immer, im RP lagern sie dann ihr schürfgut in der Mine ein (da sie damit nicht rausgehen können) und geben es dann den Vorarbeitern(wenn sie da sind), um sie auszuzahlen. (Einer von uns 3en ist am Tag mindestens immer einmal online)

    "Still" steht es nur dann, wenn irgendwann mal versäumt wird das Lager zu leeren (weil die Minenleitung nicht da ist) und die Mine mit neuem Gold zu versorgen. (Das haben wir mittlerweile mit Naff geklärt, dass auch das nicht mehr passiert)

    Weitergearbeitet werden kann trotzdem , weil jeder seine eigene Spitzhacke besitzt und das Schürfgut im Inventar nicht verloren geht.


    Den Schwerpunkt in die Mine zu legen hat momentan nur Vorteile:

    - Es gibt genug Essen (Das Feld muss nicht so oft bewirtschaftet werden)

    - Schürfgut kann man weiterverarbeiten oder in die Aussenwelt abwirtschaften (Wenn endlich mal neue Handwerker nachgezüchtet werden)

    - Bei geringer Spielerzahl haben auch so die Sklaven mehr möglichkeit RP zu machen, weil dann alle dort sind (Wenn mal wieder mehr aktive Sklaven dawären)


    Und da sowieso die meisten Aktiven im Pirtenlager in der Mine arbeiten wäre das nur noch mal eine Verstärkung des bereits vorhandenen Trends

  • Wir haben im Banditenlager letzte Woche auch die paar Spieler gesammelt und dann jeden Tag mal ne andere Arbeit verrichtet. Allerdings finde ich das der Atmosphäre nicht sonderlich zuträglich.


    Ich persönlich würde es besser finden das große Ganze zu betrachten und die Vorarbeiter ihrer Sache nachgehen zu lassen, selbst wenn das die Spieler in der Map verteilt und sie sich vielleicht allein beschäftigen müssen. Denn das Ziel sollte ja sein die Jobs irgendwann mal wieder ans Laufen zu bekommen. Ansonsten haben die Konzepte und Skripte ihren Sinn verfehlt.

  • +1 das was Lain sagt.


    So kann man jeden Tag was anderes machen und hat die größte Abwechslung im RP und den Engine Arbeiten. Dafür hab ich mir ja auch die ganze Mühe mit den ganzen Scripten gemacht und Naff mit den Meshes. Wäre schön, wenn alles genutzt wird. :)


    Bei den Piraten kann man sich bestimmt ganz gut beim "Markt" treffen, bzw da beim Lagerfeuer. Wenn sich das etabliert, habt ihr doch schon gewonnen.


    Wir haben im Banditenlager letzte Woche auch die paar Spieler gesammelt und dann jeden Tag mal ne andere Arbeit verrichtet. Allerdings finde ich das der Atmosphäre nicht sonderlich zuträglich.


    Ich persönlich würde es besser finden das große Ganze zu betrachten und die Vorarbeiter ihrer Sache nachgehen zu lassen, selbst wenn das die Spieler in der Map verteilt und sie sich vielleicht allein beschäftigen müssen. Denn das Ziel sollte ja sein die Jobs irgendwann mal wieder ans Laufen zu bekommen. Ansonsten haben die Konzepte und Skripte ihren Sinn verfehlt.

    Ist ja nur temporär so, bis genug Spieler da sind, um so etwas festes einzurichten.

    - MAKING JHARKENDAR GREAT AGAIN -


    CEO der Spaghetti Scripting, Inc.
    Chairman der Eryproductions corporate group.
    Deputy general manager der Naffworld Ultra Meshing, Inc.


    Trinkspruch des legendären Absinth-Skeletts:

    "Knusper Knusper Knäuschen, ich saufe ohne Päuschen.
    Geschwind Geschwind, kipp runter den Absinth."


  • Momentan sind es aber zu weing Spieler und einen großen zuwachs sehe ich nicht kommen. Die die da sind müssen wir halt irgendwie im RP festigen und binden.

  • Überlegt euch, einen Treffpunkt festzulegen, an dem zu einer bestimmten ingame - Zeit jeder Pirat, der Arbeit zu vergeben hat, sich versammelt. Und wenn Arbeiter erscheinen, werden sie dann sinnvoll aufgeteilt, oder man macht gemeinsam eine bestimmte Arbeit, die von ingame - Tag zu ingame - Tag eine andere sein kann.

    ^Genau das halte ich für eine gute Lösung :)

    Mir ging es nur darum, dass man die ohnehin geringe Spielerzahl nicht weiterzerpflückt, indem jeder seine eigenes Süppchen kocht und es unzählige Aufgaben gibt, sondern alle Spieler im Lager (zumindest ein Großteil) gemeinsam dem RP nachgehen. Sich am Lagerfeuer zu treffen und dann zu entscheiden, welche Arbeit heute ansteht, halte ich für einen sehr schönen Ansatz.

  • Meint ihr Allesamt Gemeinsam etwas zu unternehmen? Alle gehen an Tag 1 in die Mine, an Tag 2 ans Feld, an Tag 3 Bäume fällen?

    Ich kann keine Grammatik ! ! ! Naff<X Teo:saint: Migos:cursing:Cajus:|

  • Meint ihr Allesamt Gemeinsam etwas zu unternehmen? Alle gehen an Tag 1 in die Mine, an Tag 2 ans Feld, an Tag 3 Bäume fällen?

    Das ist ein optionaler Teil der Idee. Natürlich müssten da auch die Leute mitmachen, da sie sich dann mehr wie Tagelöhner fühlen.


    Es geht mir aber mehr um etablierte Orte, an denen man sich zu festgelegten Zeiten treffen kann und dann eine hohe Chance hat, einen Piraten zu finden, der Aufgaben zu vergeben hat. (zum Beispiel immer 9 Uhr morgens und an der selben Stelle wird dann 14 Uhr Mittagspause gemacht, damit weitere Arbeiter dazu stoßen können.)

  • Vor dem Lagerhaus oder unten am Lagerfeuer hocken die Meisten. Ich versuch weiter die Lager zu zentralisieren, es wird sich schon ein Platz heraus Kristallisieren.


    Ich denke aber in der Zukunft...

    Vor der neuen Piratenkneipe die beim übernächsten Update wohl reinkommt. Wird so eine Art ''Biergarten''? Geben? so offener Bereich Mit Tischen vielleicht. Das könnte so ein Ort werden.

    Ich kann keine Grammatik ! ! ! Naff<X Teo:saint: Migos:cursing:Cajus:|

  • Ich denke aber in der Zukunft...

    Vor der neuen Piratenkneipe die beim übernächsten Update wohl reinkommt. Wird so eine Art ''Biergarten''? Geben? so offener Bereich Mit Tischen vielleicht. Das könnte so ein Ort werden.

    Das ist echt ne gute Idee, weil die Taverne auch wohl ziemlich zentral sein wird. Dann haben die Wirte auch mehr zu tun, wenn das der zentrale Punkt im Lager ist.

  • Was ist aber dann mit den Leuten wie Sklaven wenn diese ich sage Mal "zu spät" Online kommen? Dann ist die eh schon derzeit geringe Spielerschaft auf dem Feld oder draußen Bäume schlagen und man ist noch isolierter in der Mine wie sonst schon.


    Ich denke egal wie für Wanderer ist es wichtig Leute außerhalb der Mine antreffen zu können (kommen nicht rein ohne vorher die Erlaubnis vom Minenleiter zu haben) und für Sklaven natürlich wiederum dass die Leute in der Mine sind damit man mit Ihnen interagieren kann. Denke gerade wenn es dann wenig Spieler sind, ists für einen der beiden Spielern immer Doof.

  • Daher würde man wohl mit der Arbeit in der Mine zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Würde aber ohnehin vorschlagen, dass die Sklaven in beiden Lagern mindestens bis zum "Kerker" gehen können, damit man sie nicht irgendwo, wie du schon sagst, in der Mine isoliert. Aber das ist ja wieder ne technische Angelegenheit.