Thread zum Sklaven RP

  • Der Austausch über die Erfahrungen mit Sklaven RP in den Minen der beiden Lager und wohlmöglich auch von Verbesserungsvorschläge dazu ist sehr wichtig.

    Der Redebedarf zu diesem Thema scheint auch durchaus vorhanden zu sein, also möchte ich einen neuen Thread zum diesem Thema eröffnen.


    Gerade für die Verantwortlichen der Minen, aber selbstverständlich auch für alle anderen, dürfte ein solcher Thread sehr interessant und wichtig sein. Ich für meinen Teil habe die Beiträge zu diesem Thema im nun geschlossenen Thread "Wünsche für den Rp Server" aufmerksam verfolgt und würde gerne weitere Eindrücke von euren Erfahrungen, Kritiken und Verbesserungsvorschlägen zum Sklaven RP in den Minen bekommen. Meiner Meinung nach kann man so am besten mögliche Ausbesserungen am Konzept vornehmen.

  • Ich möchte hier mir eine Anmerkung erlauben zum Thema Fortschritt:


    Die Schwierigkeit der Sklavenklasse liegt unter anderem darin, dass man keinen stetigen technischen Charakter Fortschritt hat, sodnern einen punktuellen. In den schätzungsweise 2 Wochen, in denen ihr einen Sklaven spielt, werdet ihr keinen technischen Fortschritt haben, aber dann, nach der Entlassung, 500 EXP. Das ist mehr, als nach derzeitigen Stand der durchschnittliche, wahrscheinlich sogar der Questsreichste, Wanderer erreichen kann.

    Dafür ist die Wanderklasse mit stetigen Motivativationshappen ausgestattet, einem langsamen, aber stetigen Fortschritt, der einen immer wieder aufs Neue Motiviert.

    Bei Sklavenspielern wird erwartet, dass sie dies nicht nötig haben für ihre Motivation und sie mit den 500 EXP ausreichend belohnt werden.


    Davon abgesehen, kann es schnell passieren, dass ihr euren Sklavencharakter verliert. Der Verlust eines Charakters ist für Spieler oft sehr emotional, besonders dann, wenn er schon einen Fortschritt erarbeitet hat. Jetzt kommt der Clou: Euer Sklavencharakter wird aber technisch keinen Fortschritt haben, der relativ wahrscheinliche Verlust dieses Charakters sollte also weniger stark als zeitverschwendung und emotinale Belastung empfunden werden. So die Theorie :)

  • Jetzt kommt der Clou: Euer Sklavencharakter wird aber technisch keinen Fortschritt haben, der relativ wahrscheinliche Verlust dieses Charakters sollte also weniger stark als zeitverschwendung und emotinale Belastung empfunden werden. So die Theorie

    Fortschritt findet aber nicht nur technisch statt, sondern auch bzw. vorallem (je nach Spielweise) in der Charakterprägung. Wenn meine Figur ein paar richtig nette Schicksalsschläge (oder auch im positiven Pendant) erlebt hat und ich ihr schön dynamisch eine neue Richtung zuweisen durfte, das dann noch ein wenig weitergesponnen habe, etc., dann fühlt sich das für mich extrem nach Fortschritt an, auch wenn ich in der Zeit nicht einen Statpunkt erreicht habe. Ich habe mit Cid bislang so um die 4-5 Spielstunden und spüre diesbezüglich tatsächlich einen Fortschritt, und zwar an mehr als einer Stelle. Eine Situation wie die der eigenen Versklavung eignet sich gut dazu, dass ein Charakter ganze Sprünge in der seelischen Entwicklung durchleben kann (deshalb macht mir die Sklavenklasse auch wirklich Spaß). Deshalb halte ich diese Theorie nicht für allgemein brauchbar, sondern wirklich nur in Bezug auf den technischen Fortschritt (vielleicht meinst du das auch so). Aber den würde ich für einen Sklaven ohnehin, so viel nehme ich mir an dieser Stelle mal heraus, als irrelevant erachten. :P


    Ich seh den Post vor lauter Schnee nicht mehr!

  • Jo. Ich bezog mich nur auf den techischen Fortschritt. Es ist natürlich klar, dass der RP Fortschritt enorm sein kann, besonders durch die ganzen Kontakte und die Geschichten, die in der Mine entstehen. Und es stimmt natürlich, dass einen dass auch ärgern kann und wird. Allerdings glaube ich, dass man den ganz gut in 2 Wochen wieder neu erleben kann.

  • Was ich gerade gut gebrauchen könnte, wäre ein aktuelles Stimmungsbild der Spieler in der Piratenmine, die ca. seit Tag 1/2 am Start sind und die Mine bislang noch nicht verlassen konnten, aber dennoch täglich online sind. Spontan (bzw. aus Johns Notizen :D ) fallen mir da die Charaktere Makarius, Quintilian, Kirk, Bellamy, Seth, Berolt und Carl ein, die ich nach wie vor ihr Ding durchziehen sehe und von denen Ope bislang auch sehr selten ein "Wie komm ich hier raus?" zu hören bekam. Vielleicht mag sich ja der ein oder andere dazu äußern, einfach nur wie es um seine momentane Motivationslage steht und wie er das RP in der Mine empfindet, auch im Vergleich von Tag 1 zu Tag 7.


    Was ich direkt sagen kann, aus meinen Erfahrungen mit Ope und Cid: In der Banditenmine geht es ne Ecke härter zu. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Seitenstollen sehr viel Platz für Intrigen, Morde und Schlägereien bieten, während man sich in der Piratenmine nicht verstecken kann und immer beobachtet wird. Außerdem liegt das, denke ich, auch am Charakter Ope, den ich ursprünglich nicht mit dem Hintergrund eines Sklaventreibers erstellen konnte, da ich schlicht noch nichts davon wusste, sondern mit dem eines reinen Minenleiters, der aber einfach ganz und gar nicht böse ist. Dementsprechend ist der nicht so ein Arschloch wie beispielsweise ein Franko. Das hat sich dann besonders gestern sehr stark geäußert, als Ope halbtot am Boden lag, nahezu schutzlos, und keiner der Sklaven scheinbar auch nur in Erwägung zog, ihn nun zu richten, ihm stattdessen alle halfen und den Übeltäter direkt außer Gefecht setzten. :D Das war sehr schön anzusehen, zeigte mir aber eben auch, dass es den Sklaven recht gut gehen muss unter Ope - vielleicht also zu gut. Vielleicht mögt ihr dazu ein bisschen was sagen.

  • Ich finde das RP in der Piratenmine als Sklave ziemlich spannend und authentisch. Es macht Spaß sich mit den verschiedenen individuellen Charakteren auseinanderzusetzen und Bekanntschaften oder sogar Freundschaften zu schließen. Was vielleicht auch daran liegt, das die Mine der Piraten eigentlich nur einen richtigen Schacht hat, wo die Leute schürfen und Pause machen können, da entsteht automatisch RP unter den Leuten.


    Durch verschiedene Ereignisse, haben die meisten Sklaven wohl auch kapiert, was mit Leuten passiert die Ärger machen. Dementsprechend sind sie eingeschüchtert und werden wohl keine Aufstände oder ähnliches planen. Gestern war eigentlich die Chance. Ope lag verletzt am Boden und die Sklaven hatten seine Waffen (Flinte und die Machete hätte man sich auch schnappen können) Doch haben sie sich auf die Seite von Ope geschlagen und den Unruhestifter aus dem Verkehr gezogen. Was die anderen Sklaven dazu bewegt hat, weiss ich natürlich nicht. Ich kann das ganze nur aus der Sicht von Makarius schildern.


    Als Feras gestern Ope angegriffen hat, ist Makarius eingeschritten und wollte dem Kerkermeister helfen. Warum hat er das getan? Makarius ist ziemlich eingeschüchtert durch die Hinrichtungen, und hat keine Chance für die Sklavenschaft gesehen, sollten sie Ope töten und seine Waffen bekommen, aus der Mine herauszukommen. Deswegen hat er Ope geholfen und mit Hilfe seiner Ketten Feras in die Ohnmacht getrieben, damit man Ope behandeln kann und Feras aus dem Verkehr gezogen wird.

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    Vom einfachen Leben in der Hafenstadt Khorinis, rein in das unbekannte Tal der Erbauer.

  • Moin,


    da anscheinend auch von der Spielleitung ein reges Interesse besteht, zu ,,erforschen,, wie das Sklaven RP läuft und woran man schrauben kann oder was man lassen kann, möchte ich hier mal ein etwas Detailreichen Bericht aus der Sicht der Sklaven hineinbringen.

    Wünsche Anregungen meiner seits mit einbringen.

    Positives so wie negatives möchte ich schriftlich hervorheben, Dinge die ich meiner Meinung nach noch nicht bewerten kann auch.


    Charakter: Flint

    Start Postition: Sklave in der Banditenmine

    Spielzeit: 40h +

    GMP Erfahrungen: Seit 2013 auf allen größeren GMP RP Servern



    Der Einstieg:


    Positiv

    Der Einstieg als Sklave beginnt meiner Meinung nach sehr gut, Man hat nix bis auf eine Spitzhacke, die anderen Sklaven kommen meist sofort auf einen zu und man merkt Recht schnell welche deiner Mitleidenden du lieber nicht ansprechen solltest und welche sehr Hilfsbereit agieren.

    Das System, Arbeite und du Verhungerst nicht, stell dich quer und du stirbst ist hier sehr gut und sehr schnell zu verstehen.

    Die Mine ist sehr übersichtlich und die Orte an denen das meiste RP stattfindet (Schlafhöhle der Sklaven und Kessel der Mine) sind sofort entdeckt so das man auch gleich sein ,,Start RP,, starten kann.



    Negatives

    Negativ finde ich, das es keinen Platz gibt, an dem man seinen Char ,,ausruhen,, lassen kann.

    Gerade Anfangs zwingt einen Enginetechnisch sehr häufig der Ausdauerbalken in die Knie, entweder man macht Rp (Was ja der Sinn ist) Aber was nicht zu verübeln ist, man macht die /bed Animation, geht eine rauchen oder macht sich mal was zu Essen nebenbei.

    Nur leider liegen daher mitten im RP irgendwo Leute AFK herum.

    Ein Bereich der sichtbar ist (Stroh auf dem Boden etc.) wäre eine gute Alternative das sich die schlafenden nicht durch die ganze Höhle verteilen.

    Übrigens, nicht jeder der /bed macht ist auch gleich afk :P 



    Die Motivation:


    Postitiv

    Wenn man ein wenig als Sklave verbracht hat, merkt man das sich alles im Kreis dreht (Schlafen, Hacken, Essen, Trinken, Schlafen) gerade das ist es was für mich die Sklavenrolle so attraktiv macht. Man sollte wie schon gesagt genau Wissen warum man die Sklavenklasse spielt, wer nur die schönste Rüstung und das beste Schwert haben will ist hier falsch.

    Den als Sklave ist es schon ein Erfolg wenn dein Char am Abend noch lebt, oder mit vollem Magen schlafen geht.

    Alles dreht sich darum wieder herauszukommen aus der Mine:

    --> und hier gibt es wirklich dutzende Wege, ich möchte jetzt nicht Spoilern aber die Motivation Wege zu finden ist da, glaubt mir, es gibt verdammt viele Wege die mir schon eingefallen sind, die Langzeit Motivation ist vom Gefühl her aufjedenfall da.


    Das RP möchte ich ganz besonders hervorheben, als Sklave bietet sich ein einmaliges schönes RP, angefangen von Intrigen innerhalb der Sklaven, oder die Beschaffung von Gegenständen von draußen (Was glaubt ihr wie ihr aufpassen müsst wenn du als Sklave mal echtes Gold oder ein paar Blutbuchensamen besitzt :P )


    Man sieht einen nach dem anderen die Mine verlassen, hier setzt das ,,Ich will auch hier auch raus,, Gefühl so stark ein, ich hätte nicht Gedacht das mich so etwas nocheinmal so packt und begeistert.

    Was mich besonders begeistert ist, das durch die Zeit als Sklave noch einmal ein ganz anderes RP später entstehen wird, viele werden immer denken ,,du bist nur ein alter Sklave,, oder andere ,,Du warst mal Sklave und lebst noch, scheinst ein harter Hund zu sein,,


    Negatives

    Ja, wir stehen noch ganz am Anfang dieses Projektes das ist wahr aber da das Interesse so groß ist auf Meinungen gibt es sie hier...


    Es wurde schon einmal im Forum angesprochen, das herauskommen aus der Mine scheint für viele noch sehr Fragwürdig, so kommen Personen heraus wo sich die meisten Fragen (Wie hat er das geschafft?)

    Denn die meisten sind dann doch eher per Zufall oder Glück herausgekommen (korrigiert mich wenn ich falsch liege), das spreche ich gerade noch einmal an da es etwas Unmut bei einigen schürrt.

    Ich konnte bisher auch nur bei sehr wenigen Feststellen das es jetzt durch besonderes RP dazu kam. Vielleicht kann man hier noch einmal genauer schauen was und wie die Kriterien dafür sind.

    (Kurzes Beispiel gebe ich gerne wenn Bedarf herrscht)




    Das Gameplay


    Positiv

    Es ist immer RP vorhanden, immer. Egal wo ich bin, es sind andere Sklaven da, wenn mein Char mal schlechte Laune hat und in der Ecke alles beobachtet, kommt trotzdem immer jemand auf dich zu und spricht dich an.

    Das RP entwickelt sich Automatisch, einige Rotten sich zusammen und Gründen kleine Grüppchen, andere schleimen sich bei den Wachen ein und auch hier entsteht wieder neues RP denn, welche Minenratte schläft schon sicher mit seinen Mitsklaven gerne nachts in der engen Schlafhöhle ;)

    Es gibt immer etwas zu tun, wer nicht am schürfen ist, spiel ein Würfelspiel mit den anderen, schleimt bei der Minenleitung, sitzt in einer Runde und redet über damals oder versucht heimlich unbeobachtet in den Wurmstollen ein paar ,,Snacks,, für zwischendurch zu ergattern.

    Fehlverhalten wird sofort hart bestraft, da man weiß das du Vogelfrei bist geht man nochmal etwas Feinfühliger an die Sache heran.

    Die freiwilligen die in der Mine ihren Dienst verrichten sind der Anlaufpunkt wenn es um Schmuggel geht, natürlich mit der Gewissen Gefahr erwischt zu werden.


    Dein Ziel ist es, genug Goldbrocken zu haben um nicht verhungern zu müssen, Hunger finde ich ist nicht die Schwierigkeit, man kann sich auch mal eine Ration aufheben oder ein paar Würmer naschen.

    Der Durst ist das besondere, man ist ständig am austrocknen eine Flasche Wasser zu erhalten ist das beste Gefühl und ein besonderes Ziel, ich finde hier ganz besonders Wichtig das man um Wasser zu bekommen 100% von anderen Abhängig ist, das sollte auch so bleiben, ein Handels NPC der Wasser in der Mine gegen Brocken verteilt wäre somit (ich hoffe es ist nicht geplant) der absolute Atmosphäre Killer.

    Man sollte immer einen Punkt offen lassen, der dich als Sklaven abhängig von anderen macht, gerade das fördert das Rp und lässt das ,,Prison Break,, Feeling am Leben.


    Negatives

    Es sollte noch etwas an der Schwierigkeit gedreht werden, und vielleicht noch mehr Gefahren eingebracht werden.

    Wer sich zum Beispiel nur von Würmern ernährt sollte auch irgendwann dafür die Quittung erhalten, so eine Hand voll Würmer zu mampfen bringt den Toxic Balken nur sehr wenig nach oben, vielleicht eine zufällige Nahrungsmittelvergiftung oder Krankheit die bei zu hohem Konsum auftritt wäre schön um etwas mehr Schwierigkeit zu bekommen.

    Wenn man 2-3 tage als Sklave spielt, schafft man es recht schnell seinen Hunger/Durst/Ausdauerbalken oben zu halten, hier ein paar unvorhergesehene Zwischenschläge reinzubekommen wäre auch mal was die etwas Geschick und Überlebenskunst fordern

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  • Ich habe zwar noch nicht sehr viel Erfahrung auf GMP-Servern (ca. 1Monat auf SKO nicht sehr aktiv), aber Ich geb auch mal meine Meinung ab.

    Zum RP:

    Wie schon gesagt ist das Sklaven RP echt super. Es ist immer etwas los und man hat ständig die Möglichkeit etwas zu tun.

    Ich persönlich empfinde es nicht schlimm keinen theoretischen Fortschritt zu haben, das passt halt einfach zum Setting.

    Es wird eigentlich nie langweilig und durch die doch eher Zufällig ausgewählt wirkenden Freilassungen die in keiner Relation zur Aufenthaltszeit des Sklaven steht, entsteht ein schönes Gefühl das man nicht die garantie hat jemals herauszukommen. Das passt ebenfalls sehr gut zum Setting und gefällt mir gut.


    Zum Durst und Hunger System:

    Die Hunger, Durst und Ausdauer Balken sind einigermaßen gut zu bewältigen, jedoch hab ich einen kleinen Kritikpunkt hier der nicht sehr viele Spielern betreffen wird:

    Ich Spiele jetzt seit Donnerstag täglich ungefähr 10-12h und das auch oft zu eher..''ruhigen'' Zeiten. Das Problem ist das man dann natürlich mehrere INgame Tage lang weder Nahrung noch Essen bekommt. Das soll keine Kritik an die Minenleitung sein, die machen ihren Job super.

    Ich denke auch das ein Bot a lá Snackautomat der atmossphäre unträglich wäre jedoch ist es schon etwas ärgerlich wenn man mehrere Stunden am Stück spielt und man IT Tagelang ''ohne aufsicht'' in der Mine ist.

    Das kann natürlich auch passieren wenn man zu den Zeiten wo Wasser/Nahriung verteilt werden grad selber afk/essen/rauchen usw. ist. Das macht meist nicht viel und man kann es auch gut im RP ausspielen allerdings endet es auf Dauer damit das noch mehr Sklaven andauernd die Wasserschlepper um noch eine Flasche oder die Extraration Beerendreck anbetteln.
    Wie gesagt, die meisten Spieler betrifft es nicht, das liegt , bei mir, größtenteils an den online zeiten.

    Einen konkretenlösungsvorschlag habe ich leider nicht,..aber eine Idee wäre es vielleicht den sklaven eine möglichkeit zu geben eigenständig Nahrung zu beschaffen. Und damit meine ich nicht eine endlose reihe von sklaven die in den Würmerstollen rennen. Vielleicht ein paar Säcke reis die im Lager lagern und ähnlich wie beim schürfen eine aktivität die unter großem Zeitaufwand eine Schüssel reis zu tage fördert. Der Aufwand muss natürlich groß genug sein damit es sich nicht lohnt und nur als Randlösung existiert.

    Reality is an opinion,one which I tend to disagree with..

  • Was ich gerade gut gebrauchen könnte, wäre ein aktuelles Stimmungsbild der Spieler in der Piratenmine, die ca. seit Tag 1/2 am Start sind und die Mine bislang noch nicht verlassen konnten, aber dennoch täglich online sind. Spontan (bzw. aus Johns Notizen :D ) fallen mir da die Charaktere Makarius, Quintilian, Kirk, Bellamy, Seth, Berolt und Carl ein, die ich nach wie vor ihr Ding durchziehen sehe und von denen Ope bislang auch sehr selten ein "Wie komm ich hier raus?" zu hören bekam. Vielleicht mag sich ja der ein oder andere dazu äußern, einfach nur wie es um seine momentane Motivationslage steht und wie er das RP in der Mine empfindet, auch im Vergleich von Tag 1 zu Tag 7.


    Was ich direkt sagen kann, aus meinen Erfahrungen mit Ope und Cid: In der Banditenmine geht es ne Ecke härter zu. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Seitenstollen sehr viel Platz für Intrigen, Morde und Schlägereien bieten, während man sich in der Piratenmine nicht verstecken kann und immer beobachtet wird. Außerdem liegt das, denke ich, auch am Charakter Ope, den ich ursprünglich nicht mit dem Hintergrund eines Sklaventreibers erstellen konnte, da ich schlicht noch nichts davon wusste, sondern mit dem eines reinen Minenleiters, der aber einfach ganz und gar nicht böse ist. Dementsprechend ist der nicht so ein Arschloch wie beispielsweise ein Franko. Das hat sich dann besonders gestern sehr stark geäußert, als Ope halbtot am Boden lag, nahezu schutzlos, und keiner der Sklaven scheinbar auch nur in Erwägung zog, ihn nun zu richten, ihm stattdessen alle halfen und den Übeltäter direkt außer Gefecht setzten. :D Das war sehr schön anzusehen, zeigte mir aber eben auch, dass es den Sklaven recht gut gehen muss unter Ope - vielleicht also zu gut. Vielleicht mögt ihr dazu ein bisschen was sagen.

    Ich bin mit meinem Charakter Godebert ebenfalls seit Tag 1 täglich online, als Sklave der Piraten.

    Um Godeberts Reaktion auf den Kampf zwischen Ope und Feras zzu erläutern, hole ich mal ein wenig aus:

    Godebert ist tendenziell eher von ruhigem Gemüt mit großer mentaler Stärke. Dennoch hat er einige feste Prinzipien, und kann sehr aufbrausend reagieren, wenn etwas diesen Prinzipien widerspricht (ehrlichgesagt habe ich ein bisschen Angst vor den zukünftigen Konsequenzen dieser Charaktereigenschaft, aber das macht es sehr spannend für mich).

    Die Hinrichtung von Drake hat Godebert sehr mitgenommen. Nicht, da er ein allzu großes Problem damit hätte, Menschen sterben zu sehen, sondern vielmehr da er ihn als seinen Kollegen und Freund angesehen hat, und dennoch nichts gegen seine Hinrichtung unternehmen konnte.
    Dies hat ihm einerseits ein gewisses Gefühl der Machtlosigkeit gegeben, aber schürt gleichzeitig Rachegedanken in seinem Hinterkopf. Ich kann aktuell von Glück sagen, dass Godebert nicht (mit Sicherheit) von Drakes Unschuld bekannt ist, ansonsten hätte er sich möglicherweise diesbezüglich nicht unter Kontrolle...

    Der Tod von Lema und der Kampf von Ope und Feras haben ihn somit eher kaltgelassen, da er zu diesen kein ausgeprägtes Verhältnis hatte. Feras hatte in der Piratenmine sowieso einen schwierigeren Stand, wegen seiner Dummheit, vor den Augen eines Vorarbeiters zu versuchen, Eisen für die Banditen abzuziehen (Stichwort: "selber Schuld").

    Zum Vorarbeiter John hat Godebert ein recht gutes Verhältnis. Er glaubt daher, die Mine recht bald verlassen zu können und ist nicht unbedingt auf jede Möglichkeit angewiesen, die ihm die Freiheit geben könnte.

    Zu Ope hat Godebert kein allzu gutes Verhältnis, da er ihm eine Teilschuld für das Sklavendasein (nicht nur seines eigenes, sondern auch dem seiner recht nahestehenden Kollegen) gibt. Da Ope aber mit dem Sklaven sehr human umgeht, würde Godebert nicht um jeden Preis jede Situation nutzen, sich Ope entgegenzustellen.

    Während Opes und Feras Auseinandersetzung hat Godebert also erst einmal abgewartet. Einerseits wäre dies eine Situation gewesen, in der er unmittelbar seine Freiheit (und seiner Mitgefangenen) zu erkämpfen, und an Ope Rache zu üben. Andererseits schienen ihm die unmittelbaren Erfolgsaussichten eher gering, da er wusste, das so mancher Mitgefangener eingeschüchtert, oder sogar gebrochen wirkte. Er hat also erst einmal abgewartet, wie die anderen Sklaven reagieren. Als diese für Ope einstanden tat er es ihnen gleich, da eine Revolte somit wohl aussichtslos war, und um seine aktuelle Position innerhalb der Mine nicht zu gefährden.

  • Was ich gerade gut gebrauchen könnte, wäre ein aktuelles Stimmungsbild der Spieler in der Piratenmine, die ca. seit Tag 1/2 am Start sind und die Mine bislang noch nicht verlassen konnten, aber dennoch täglich online sind. Spontan (bzw. aus Johns Notizen :D ) fallen mir da die Charaktere Makarius, Quintilian, Kirk, Bellamy, Seth, Berolt und Carl ein, die ich nach wie vor ihr Ding durchziehen sehe und von denen Ope bislang auch sehr selten ein "Wie komm ich hier raus?" zu hören bekam. Vielleicht mag sich ja der ein oder andere dazu äußern, einfach nur wie es um seine momentane Motivationslage steht und wie er das RP in der Mine empfindet, auch im Vergleich von Tag 1 zu Tag 7.


    Was ich direkt sagen kann, aus meinen Erfahrungen mit Ope und Cid: In der Banditenmine geht es ne Ecke härter zu. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Seitenstollen sehr viel Platz für Intrigen, Morde und Schlägereien bieten, während man sich in der Piratenmine nicht verstecken kann und immer beobachtet wird. Außerdem liegt das, denke ich, auch am Charakter Ope, den ich ursprünglich nicht mit dem Hintergrund eines Sklaventreibers erstellen konnte, da ich schlicht noch nichts davon wusste, sondern mit dem eines reinen Minenleiters, der aber einfach ganz und gar nicht böse ist. Dementsprechend ist der nicht so ein Arschloch wie beispielsweise ein Franko. Das hat sich dann besonders gestern sehr stark geäußert, als Ope halbtot am Boden lag, nahezu schutzlos, und keiner der Sklaven scheinbar auch nur in Erwägung zog, ihn nun zu richten, ihm stattdessen alle halfen und den Übeltäter direkt außer Gefecht setzten. :D Das war sehr schön anzusehen, zeigte mir aber eben auch, dass es den Sklaven recht gut gehen muss unter Ope - vielleicht also zu gut. Vielleicht mögt ihr dazu ein bisschen was sagen.


    Ok dann versuch ich mal Anzufangen (Bertolt mit T :P)

    Nach einer langen Pause von GMP wollte ich auch mal wieder anfangen und hab mich direkt für den Sklaven entschieden.

    Ich versuche mal etwas Chronologisch vorzugehen. (Wird leider ein kleines Tagebuch)


    Bertolts/Mein erster Tag

    Es ging direkt mit dem Ansturm um 21 Uhr los. Nachdem die Login Zellen langsam freiwurde und Bertolt zum ersten mal die Mine sah war für mich klar: Ich spiele Bertolt, ein ausgemertzter Sklave der von den Pirten entführt wurde und noch nie in seinem Leben Erz geschürft hat. Ope kam direkt auf Bertolt zu und gab ihm die Hacke mit den Worten: Na los Arbeiten. Anfang wollte ich etwas aufs RP achten und Ope erstmal klar machen, dass Bertolt keinen Plan davon hat. Für einen besseren Spielfluss (da noch einige Sklaven in die Mine kommen werden) hab ich mich dagegen entschieden und ohne wiederworte Bertolt an das Erz gestellt. So hatte unser Armer Ope/Cid genug Zeit sich um alle anderen zu kümmern.

    Nachdem die meisten Spieler eingetroffen waren ging es auch schon mit dem RP richtig los. Bertolt erlebte die ersten Schlägereien (bei denen er nur von der Ferne zugeschaut hat und sich später abgewendet hat), machte bekanntschaft mit den ersten Piraten von denen er natürlich eingeschüchtert war.

    Das RP mit den anderen Sklaven hat mir sehr viel Spaß gemacht am ersten Tag, da wir alle neu waren / von vorne angefangen haben und mit 10 Mann am Lagerfeuer saßen.

    Was mich als Spieler etwas nervte waren bereits am ersten Tag die Leute, die sich bemühten rauskommen zu wollen und mit den Piraten geredet haben (Ich habe dafür aber auch Verständnis)


    Der 2 Tag

    lief leider misserabel. Nach einem nicht so gut gestarteten RP ist Bertolt dann durch den Leiterbug verreckt und kurz danach direkt gelöscht wurden, auf dass ich ihn einfach neu erstellt habe und das RP übernommen hatte. Nach Abstürzen und Problemen auf dem Server zu connecten hab ich für diesen Tag nen Ragequit hingelegt.


    Trotzdem hab ich nicht hingeschmissen und hab es einfach weiterhin probiert. Trotz UNI tagsüber hab ich Abends doch noch regelmäßig RP betreiben können


    Das Nächste Event war dann die Hinrichtung durch Wade, die Bertolt sehr mitgenommen hat. Die Piraten, von denen er sowieso eingeschüchtert ist zeigten ihm, was passiert, falls die Sklaven mal mist bauen sollten. Die folgenden Ingame Tage begleiteten Bertolt Albträume von der Hinrichtung und bei den Gedanken an Wade und seinem Schwert läuft ihm ein Schauer über den Rücken.

    Die einzelnen Crew mitglieder lassen sich immer mal wieder in der Mine blicken uns sind recht "Nett" zu den Sklaven. Find ich gut, dass nicht nur Ope/Cid sich um die Sklaven kümmert. Durch den einen Piraten (hab den Namen vergessen) Hatte Bertolt sogar den Mut, sich zu Wort zu melden und mitzuteilen, dass er Beuer sei und auf dem Feld wahrscheinlich besser aufgehoben wäre. Daraus ist bis jetzt leider nix geworden.

    Dass sich John und Dante auch ausführlich um die Sklaven und die Rationen kümmern muss ich auch loben. Ich weiß weder RP noch GP technisch wie die beiden es geschafft haben so früh Kettenlos zu werden. Ihr RP ist gut und ich will es auch nicht in frage stellen. Fühlt sich für mich nur sehr schnell an (was den anderen Spielern natürlich Hoffnung macht, wir kommen hier auch bald raus)


    (Das Crawlerevent hab ich verpasst)


    Cid spielt Ope doch als Recht netten Vorarbeiter aus. Gestern bin ich leider erst nach dem Angriff auf Ope ins RP eingestiegen und hab mich dann nur noch dem Fluss angeschlossen. Bertolt hat sowieso keine Ahnung von Kämpfen und wäre auf sich alleine gestellt schnell am Ende. Die Piraten behandelt die Sklaven aber recht Gut.


    Am besten Ist das RP mit den anderen Sklaven, es gibt einige Leute mit denen Bertolt sich gut versteht, aber ein paar andere, denen er nicht Vertraut und sie als Spione für die Piraten einstuft.


    Was ich noch Negativ finde (ist aber ein RP problem), ist dass die Wanderer einfach so mal wieder in die Mine marschieren können. Ich finde, die Mine sollte den Sklaven vorbehalten sein aber nagut.


    Das RP wird manchmal etwas eintönig, da ich auch öffter mal Schlaf RP durchziehe und dann nicht aktiv mit den andern RP betreiben kann.


    Mich motiviert das RP mit den anderen Sklaven. Wohin es mit Bertolt gehen soll weiß ich selber noch nicht. Ich warte darauf, wohin das RP ihn bringen wird.


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von _________ ()

  • Hallo allerseits!

    Da mein Char auch erwähnt wurde, versuch ich auch mal meine Eindrücken als Sklave zu beschreiben, im RP und auch OOC.

    Ich spiele den Sklaven Seth der derzeit in der Piratenmine sein unwesen treibt.


    Erstmal der OOC Kram:

    Die Mine ist von der größe genau richtig für meinen Geschmack für diese art von RP. Alles ist auf kleinen Raum und man kann hier eigentlich niemanden aus dem Weg gehen. Das Design und der Aufbau gefallen mir. Die Startpostenspieler versuchen gleichmäßig auf alle Personen einzugehen damit jeder eine "Chance" hat zu glänzen. Die anderen Sklavenspieler sind wohl von der RP-Erfahrung bunt gemischt was mich Anfangs überraschte weil ja expliziet darauf hingewiesen wurde das die Sklavenklasse für erfahrene Spieler sein soll. Das hängt aber wohl eher damit zusammen dass die Spieler eher "von ganz unten" anfangen wollten und nichts Geschenkt bekommen wollten, nehm ich mal an. Aber auch das klappt super mit dieser Mischung weil hier OOC auf Neulinge eingegangen wird, vorallem von den anderen Sklaven.



    Nun zum RP Kram:

    Die ersten Tage war es recht knifflig für mich eine Balance zwichen Hunger, Durst, Ausdauer und dem allgemeinen RP unter den Charakteren zu finden. Was aber gerade den Reiz ausmachte seine Ausdauer niedrig zu haben und beispielsweise man gedrängt wurde weiter zu Schürfen. Das hatte dann die Auswirkung dass wenn kein Aufseher am Tage da war, einfach alle die Arbeit meist einstellten und nur jemand schmiere stand am Eingang falls jemand kommt damit der schein gewahrt bleibt dass alle fleißig sind. Dies war recht witzig und hatte auch zur Atmosphäre beigetragen. Durst und Hunger zu managen war in Ordnung für mich, da es zum überleben gereicht hat, mehr aber auch nicht. Ich empfand also die Rationen als genügend.

    Da es gerade so genügend Rationen gab hatte auch das RP bereichert, denn daraus entstand Handel und Tausch zwischen den Sklaven und auch zwischen Wandereren die ab und an auftauchten.


    Seitdem aber Ope manche Sklaven als Vorarbeiter und Aufseher einstellt kann man im RP leider weniger diese Sachen machen weil einem diese zu sehr auf die Finger schauen, was meinen Charakter missfällt. Die meisten anderen Sklaven aber eher weniger Probleme damit zu haben scheinen.

    Da nun es wohl mehr Nahrung und Wasser gibt, und sogar durch kleinere "Wettkämpfe" sich Bonusessen verdienen kann, werden die Sklaven eher zufriedener was sich wohl in solchen Aktionen niederschlägt wie dass Ope eher beschützt wird von den Sklaven als ihm sein Schicksal zu überlassen. Aber das ist halt jedem Spieler selbst überlassen auf welchen Wege er versucht sich seine Freiheit zu erarbeiten, ich hoffe nur nicht dass es zu brav wird.



    Derzeit gibt es nur einen Punkt der mich wirklich stört, und dies sind zwei Sorten von Wanderer (alle anderen sorten sind Cool und die hab ich voll lieb und so...^^).


    Nummer 1: Die Wanderer die in die Mine kommen und fragen ob sie in der Mine arbeiten können einfach so. Das zieht mich persönlich so aus der Atmosphäre raus und als Sklave kommt man sich verarscht vor. DIe Wanderer Schürfen in der Mine, bekommen Gold dafür, sogar manchmal eine Ration und dürfen dann fröhlich trällernd die Mine verlassen. Warum? Warum brauch man dann angekettete Sklaven für Lau wenn man die anderen dafür bezahlt?


    Nummer 2: Wanderer die die Mine betreten um einfach die Sklaven zu Provozieren und nieder zu machen weil die Spieler dahinter denken "Ha der kann mir eh nichts, der hatn erhöhten "Schwierigkeitsgrad", wenn der mir dumm kommt bring ich ihn einfach um". Also die sorte von ganz harten Kerlen die den Char so ausspielen als wären sie schon Jahre lang im Lager.


    Ich hoff ich konnt was zum Austausch beitragen, mir machts derzeit wirklich Spaß hier zu spielen.



    Edit: Ach ja ich hät noch einen Vorschlag für eine Event was man vielleicht aller einen oder zwei Monate machen könnte. Eine art Sklavenmarkt!

    Wo alle Sklaven die sich verdient gemacht haben die Mine theoretisch zu entlassen verkauft werden können wenn sich der passende Käufer findet. So könnte die Mine was wieder verdienen und die interessenten müssten nicht in die Mine kommen. Macht was drauß! :D

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  • Wenn Cid so lieb fragt, dann schreib ich auch kurz was dazu :) :


    Was den lieben, aber dezent mürrischen Carl angeht, so gestaltete sich der Einstieg ins Sklaven-RP etwas holprig. Ich wusste bei der Erstellung natürlich grob wie das Szenario aussieht, hatte aber keine Ahnung wie mein Char jetzt genau in der Mine gelandet ist, bzw. wie das Ganze jetzt ablaufen soll. Eine Spityhacke hatte mein Char bereits, ich wusste aber nicht von wem und was mein Char jetzt theoretisch schon weiß und was noch nicht. Da hätte ich mir am Anfang eine kurze Einweisung für Carl gewünscht, in der ihm kurz erklärt wird was er machen soll, was er darf und was ihn seinen Kopf kosten kann. Stattdessen wurde er direkt und ohne Umschweife zum Hacken geschickt. Das hätte ich mir etwas schöner vorgestellt, kann aber sein dass es eventueller Zeitnot von Cid geschuldet war, der kurz darauf eine kleine Weile off musste. Die kurz darauf folgende Hinrichtung von Drake hat Carl dann aber sehr schnell und eindrücklich "eingenordet". Seitdem wusste er also wie es läuft.^^


    Was das RP generell angeht...Naja, es ist eben wie es im Vorfeld wohl auch kommuniziert wurde. Abseits des "Alltags" (Hacken, Essen, Schlafen) muss man sich eben selbst für seinen Char überlegen wie man sich den Tag spannend gestalten kann. Ich kann aber sagen, dass abgesehen von einigen wenigen Momenten eigentlich oft was passiert. Seien es nun interessante Gespräche, komische Leute die vorbeischauen, aufmuckende Sklaven, usw.


    Dieses Dilemma mit den Wanderern wurde ja schon häufiger angesprochen und das ist tatsächlich auch einer meiner größten Kritikpunkte, dass die Piraten Gold für Sklaven ausgeben die in der Mine schuften sollen und gleichzeitig rumstreunende Wanderer die ihren Weg ins Lager finden sogar fürs Arbeiten bezahlt, statt direkt überwältigt und in Ketten gelegt zu werden. Ich wüsste jetzt aber spontan auch nicht wie man dieses Dilemma lösen kann ohne das Konzept dahinter zu ändern.

    Ein weiterer Hinweis zu den Wanderern entspringt jetzt nur meinem RP-Wissen (kann also sein, dass das so nicht stimmt). Carl hat mitbekommen, dass die Piraten draußen erzählen in der Mine arbeiten Verbrecher die ihre Strafe abarbeiten. Die Piraten machen sich also die Mühe so eine Geschichte zu erfinden um die Sklaverei zu vertuschen, lassen die Wanderer aber frei in die Mine rennen, wo sie nach einem einfachen 5 Minuten-Gespräch mit den Sklaven die Wahrheit rausfinden können.^^


    Was die Sache mit Ope und Feras angeht, nun ich denke das ist relativ simpel. Carl kann die Banditen (und insbesondere Ope) zwar nicht leiden (sie haben ihn versklavt verdammt!!!), weiß aber auch durch die Hinrichtung von Drake was mit Sklaven passiert die über die Stränge schlagen. Soweit Carl das also einschätzen kann wäre die Alternative gewesen Ope zu töten, mit dem Ergebnis, dass vielleicht alle betroffenen Sklaven (vielleicht sogar die die tatenlos zugesehen haben) einen Kopf kürzer gemacht werden. Ope das Leben zu retten könnte hingegen heißen, dass Carl vielleicht die Ketten abgenommen werden, weil er bewiesen hat dass er sich nicht gegen die Piraten stellen würde und (eventuell) Opes' Vertrauen besitzt (soweit Carls Hoffnung^^). Die Entscheidung war für Carl also relativ einfach. Ach ja, Carl hält Ope, abgesehen davon das er einer der Piraten ist die ihn versklavt haben, für einen Penner! (nix mit nett und so, auch wenns wahrscheinlich noch schlimmer gehen würde) ;)


    Gerade was körperliche Misshandlung angeht war ich aber insgesamt überrascht, dass das in der Piratenmine im Alltag (also von den Hinrichtungen abgesehen) eigentlich so gut wie kein Thema ist. Klar, die Sklaven sollen noch schürfen können, aber es gab schon den ein oder anderen Char, insbesondere einen ganz bestimmten, bei dem ich dachte der hätte schon mindestens x mal was auf die Schnauze gebraucht, weil er sich STÄNDIG den Anweisungen der Vorarbeiter wiedersetzt hat. Also stellenweise etwas mehr körperliche Züchtigung (ohne es zum Allheilmittel machen zu wollen) wäre vielleicht noch etwas atmosphärefördernd aus meiner Sicht. :)


    Ach ja, und gebt den Vorarbeitern mal was zum anziehen...wie sollen die sich denn Respekt verschaffen? xD

    So, ich denke das reicht vorerst (ist doch mehr Text geworden als geplant, sry).^^

  • Es gibt viele positive Sachen als Slaven, doch will ich mich mal auf meinen Hauptkritikpunkt konzentrieren. Ich selbst spiele einen Sklaven in der Banditenmine und muss sagen, es hat mir bisher schon Spaß gemacht. Gerade die Interaktionen mit den anderen Sklaven war ein Genuss. Ich habe bisher auf keinem anderen Server

    so viel Alltagsrp gemacht wie hier, wenn es um die fundamentalen Sachen geht wie Arbeiten, Essen, Scheißen, Schlafen. Einerseits ein Vorteil, andererseits muss ich sagen, fehlt mir da etwas.


    Ich spiele schon seit mehreren Jahren Rollenspiele (Pen and Paper, GMP, etc.) und konnte mich immer gut mit Sachen zurechtfinden, auch wenn jeder Spieler seine Glanzstunde bzw. seinen Moment haben will, wo er nützlich ist und auch seinen persönlichen Fortschritt. Aus solchen Gründen stecken wir ja schließlich Zeit in ein solches Projekt. Den *Dreckfresser* zu spielen macht Spaß, klar. Aber eben nur eine gewisse Zeit. Zumindest für mich. Ich bin der Meinung, in den wenigen Tagen wo ich spiele, habe ich mich recht gut in der Mine zurechtgefunden, doch fehlt mir das grundlegende Ziel bzw. ein roter Faden.


    Du hast meines Erachtens nach in der Mine kein wirkliches Ziel. Klar, die Freiheit. Aber wie gelangst du an die Freiheit? Bisher war es die vollkommene Willkür von einigen wenigen Spielern und darauf kann ich mich weder im RP, noch im OOC verlassen. Schließlich will ich ja auch raus.


    Nochmal zu verdeutlichen: Im Augenblick seit ich spiele sind 4 Leute glaube ich rausgekommen und bei allen war es entweder Glück, oder Zufall. Nämlich das Gück, dass man von einen der dreißig Sklaven ausgewählt worden ist und zweitens, die Sache mit der Liste, wo man einen Namen von ausgesucht hat.


    Du hast keinen roten Faden, wie du aus der Mine kommst und das stört mich extremst. Wie gesagt: Sklavenrp hat mir bisher Spaß gemacht, aber es hat schon den Reiz für mich verloren. Zumindest in dieser Art. Ich kann nicht sagen, ob es am Sklavensein selbst liegt, oder wie das in der Mine ausgespielt wird.


    Es hat für mich einfach keinen langen Anreiz. Für mich fühlt sich das Sklavenrp im Augenblick so an, dass jeder RP Tag gleich ist, du dich mit deinen Freunden triffst, ihr darüber spricht, wie scheiße das Leben ist, euch kleine Pläne schmiedet und diese eventuell erfüllt. Aber das war es auch.


    Ein Tag in der Mine sieht so aus: Aufstehen, kostenlose Ration, Arbeiten, Wasser, Arbeiten, kostenpflichtige Ration und Feierabend. Zwischendrin machst du noch kleine Pausen und das war´s. Ist auf Dauer nicht mein Ding. Entweder die Führung muss mehr Abwechslung reinbringen, oder man muss den Sklaven einen festen Anreiz geben bzw. einen festen Leitfaden, wie sie rauskommen können.


    Ich merk es doch selbst, wie die meisten Gildenmitglieder keine Zeit für die Sklaven haben. Wie soll ich dann rauskommen, wenn ich pro RL Tag 5-10 Minuten für ein Gildenmitglied habe und dort alles versuchen muss und ich merke, wie ich dieses Gildenmitglied nerve, weil ich nicht der erste bin, der darum bittet?


    Ich muss hier aber Hogir und die Aufseherin loben, die einen komplizierten Namen hat. Beide wirkten bisher auf mich im OOC fair und hatten mir immer die Möglichkeit gegeben, mit Ihnen zu interagieren. Sind auch regelmäßig da.


    Ihr könnt natürlich sagen, dass ich mich nicht zu sehr auf das Ziel der Freilassung festsetzen sollte, aber im OOC halte ich das langsam nicht mehr aus.

    Es ist halt immer der selbe Ablauf, mit sehr kleinen Abweichung und der minimalen Chance, dass du erwählt wirst, aus der Mine zu kommen.


    Gibt Leute, die mögen das und es gibt Leute, die mögen das nicht. Ich mag das auf Dauer nicht.

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  • Ich möchte dann auch einmal etwas dazu sagen.


    Die Banditenmine ist auch nach einer Woche stellenweiße bis zum Limit gefüllt. Das finde ich sehr bemerkenswert. Auch wenn ich immer nur Auszüge der Gesamtsituation der Mine mitbekomme, fällt mir doch auf, dass eine authentische Atmossphäre in der Mine herrscht. Ich möchte da all den Sklaven Spielern meinen Respekt aussprechen, denn ohne sie würde eine solche Atmossphäre gar nicht gelingen.

    Andererseits möchte ich auch Genevieve und Hogir loben, die mit ihrer scheinbar endlosen Geduld, Motivation und Aktivität die Mine leiten. Finde ich ganz stark, wirklich!


    Dann möchte ich noch die bisherhigen Freilassung ansprechen:

    Für die bin hauptsächlich ich verantwortlich. Die Freilassungen sind wohl nicht für jeden ersichtlich geworden und das finde ich natürlich bedauerlich. Daher wird an einem neuen System gearbeitet, wie und warum Sklaven freigelassen werden.

    Es gab ja nun auch bereits zwei Fälle, indenen Sklaven freigekauft wurden um an anderen Stellen wirken zu können. Ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzten Sklaven gewesen sind, die von Dritten freigekauft wurden.


    Es ist in der Tat nicht ganz einfach ein Gefühl des Fortschritts für die Sklaven zu erzeugen. Seit wenigen Tagen erhalten besonders "fleißige" Sklaven - also jene, die von den Minenverwaltern als zuverlässig betrachtet werden - zusätzliche kleinere Aufgaben. Ich denke dies kann man als Schritt zur Freiheit betrachten.

    Wir versuchen weiterhin Möglichkeiten zu finden den Sklaven ein Gefühl des Fortschritts zu ermöglichen. Sofern es da Vorschläge gibt könnt ihr diese sehr gerne mit uns teilen!

    Wir versuchen eure Kritiken und Verbesserungsvorschläge zu berücksichtigen und einzubauen. Es ist nur leider nicht immer so einfach. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.

  • Es ist in der Tat nicht ganz einfach ein Gefühl des Fortschritts für die Sklaven zu erzeugen. Seit wenigen Tagen erhalten besonders "fleißige" Sklaven - also jene, die von den Minenverwaltern als zuverlässig betrachtet werden - zusätzliche kleinere Aufgaben. Ich denke dies kann man als Schritt zur Freiheit betrachten.

    Wir versuchen weiterhin Möglichkeiten zu finden den Sklaven ein Gefühl des Fortschritts zu ermöglichen. Sofern es da Vorschläge gibt könnt ihr diese sehr gerne mit uns teilen!

    Wir versuchen eure Kritiken und Verbesserungsvorschläge zu berücksichtigen und einzubauen. Es ist nur leider nicht immer so einfach. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.

    Ich weiß nicht, ob du als Spielleiter Zugriff auf das interne Piratenforum hast. Aber ich habe dort eine kleine Sklavenliste erstellt, damit jeder an seinem Fortschritt arbeiten kann. (Ja, authentisches RP wird darin auch erwähnt. Man muss keinen Arschkriecher oder sowas ausspielen um jemals raus zu kommen!) Wenn du magst, dann schicke ich dir mal einen Screen per PM. Dann kannst du sowas vielleicht auch einfügen im Banditenlager.

  • Ich weiß nicht, ob du als Spielleiter Zugriff auf das interne Piratenforum hast. Aber ich habe dort eine kleine Sklavenliste erstellt, damit jeder an seinem Fortschritt arbeiten kann. (Ja, authentisches RP wird darin auch erwähnt. Man muss keinen Arschkriecher oder sowas ausspielen um jemals raus zu kommen!) Wenn du magst, dann schicke ich dir mal einen Screen per PM. Dann kannst du sowas vielleicht auch einfügen im Banditenlager.

    Sehr gerne. Danke für das Angebot!

  • Da der Thread ja schon von einem Teammitglied eröffnet worden ist (Hey, Hannibällchen), nutze ich das doch mal aus und will erstens die Minenführung dazu mal aufrufen und fragen, wie ihr Konzept ist und auch die Mitinsassen fragen, wie sie die aktuelle Situation überhaupt sehen im Bezug auf die Freilassung.


    Ich selbst spiele seit 7 Tagen, wovon ich mal mehr und mal weniger aktiv war (JKO zerstört meinen Schlafrhytmus. Danke, Migos und das Team) Und da sind sicherlich 40-50 Stunden schon drinnen. Hier sieht man also, dass ich recht viel Gefallen an dem Projekt gefunden habe und es mir ungeheuerlich Spaß macht.


    Ich bin aber jemand, der eben gerne langsam als Sklavenbandit auch in die Freiheit gelangen möchte und darauf auch hinarbeitet. Hier nutze ich aber eher die These: Der Weg ist das Ziel und der Weg macht den meisten Spaß. Ich verlange also nicht, dass man mit freilässt und ich will das auch nicht im OOC erlangen, sondern mir über den RP-Weg verdienen, aber mir fehlt hier einfach der Fokus.


    Ich hörte, bei den Piraten ist man nach 2-3 RL Tagen aus der Sklaverei wieder entlassen. Könnt ihr dazu was sagen? Mit dem Post spreche ich allgemein über die Freilassung, nicht wie euch das RP drumherum gefällt. Findet ihr, dass es ruhig härter sein darf, länger dauern sollte, oder noch kürzer sein soll, oder eventuell schon ganz genau so richtig ist?


    Ich kann hier nur über die Banditenmine sprechen und muss sagen, dass mir weiterhin der rote Faden fehlt. Eine Entlassung ist nicht in Aussicht und ich sehe auch nicht, wie ich meine Bedingungen verbessern kann, rauszukommen. Niemand sagt einem, wie man rauskommen kann. Die erste Logik ist ja, schürf viel und du kommst raus. Die zweite Logik ist dann: Wer viel schürft, kommt erst recht nicht raus, da er ja am meisten Profit bringt.

    Die dritte Logik ist dann: Du kommst gar nicht raus. Und die vierte wäre es dann, dass du irgendwann rauskommst.


    Klingt etwas kompliziert, macht aber auch Laune, da man selbst auch OOC am zweifeln ist, ob man überhaupt rauskommt. Ein anderer Sklave meinte auch zu mir, dass die OOC Ungewissheit, wann man rauskommt, seinen eigenen Charme ausmacht. Dem stimme ich zu, wobei das schnell auch in einen Frust umschlagen kann. Kann, nicht muss.


    Ich würde hier gerne einfach darüber diskutieren, wie die anderen Sklaven das sehen, wie die Minenleiter das sehen und wie der allgemeine Konsens ist. Die meisten Sklaven der Banditenmine scheinen mir OOC zufrieden zu sein und das finde ich gut. Ich selbst bin der Meinung, man sollte ungefähr wissen, wie man rauskommt bzw. den Sklaven bessere Möglichkeiten bieten, rauszukommen.

  • Ich hörte, bei den Piraten ist man nach 2-3 RL Tagen aus der Sklaverei wieder entlassen. Könnt ihr dazu was sagen? Mit dem Post spreche ich allgemein über die Freilassung, nicht wie euch das RP drumherum gefällt. Findet ihr, dass es ruhig härter sein darf, länger dauern sollte, oder noch kürzer sein soll, oder eventuell schon ganz genau so richtig ist?

    Das kann ich so allgemein nicht bestätigen. Ja, es gab Sklaven bei uns, die nach 2-3 Tagen freigelassen wurden. Dies trifft aber nicht auf die "breite Masse" zu. Ich bin z.B. seit Serverstart Sklave bei den Piraten. Andererseits gab es auch in der Banditenmine Sklaven, die innerhalb der ersten 24 RL-Stunden freigekommen sind, wenn ich richtig informiert bin. Ich halte es daher für ein Gerücht, dass es bei den Piraten so viel schneller geht.

    Prinzipiell habe ich aber kein Problem damit, wenn es etwas länger dauert. Wenn ich kein Sklaven-RP wollte, hätte ich als Wanderer gestartet.

  • Das kann ich so allgemein nicht bestätigen. Ja, es gab Sklaven bei uns, die nach 2-3 Tagen freigelassen wurden. Dies trifft aber nicht auf die "breite Masse" zu. Ich bin z.B. seit Serverstart Sklave bei den Piraten. Andererseits gab es auch in der Banditenmine Sklaven, die innerhalb der ersten 24 RL-Stunden freigekommen sind, wenn ich richtig informiert bin. Ich halte es daher für ein Gerücht, dass es bei den Piraten so viel schneller geht.

    Prinzipiell habe ich aber kein Problem damit, wenn es etwas länger dauert. Wenn ich kein Sklaven-RP wollte, hätte ich als Wanderer gestartet.


    Ich habe selbst nur 4 Entlassungen miterlebt und zwei stießen dabei ja schon auf große Missgunst. OOC, wie auch im RP. Ist auch zu einem kleinen Running-Gag geworden. Die 2-3 Tage habe ich von einem Sklaven der Banditenmine, der selbst schon seit 7 Tagen dabei ist und noch nicht freigelassen worden ist. Der meinte, es wäre so.